After The Violence
Dokumentarfilm 82 Minuten, engl. mit dt. UT
Adrian Hora Filmproduktion 2012

Beteiligte
Besetzung: Retna, Oscar Magallanes, Kelly Jo Minter, Ty Granderson Jones, John Wesley, Jonas Mohr, Los Mole, Marcos Velasquez, Kevin Morgan, Lil Drawz
Buch/Regie: Markus F. Adrian, Anna-Maria Hora
Kamera: Anna-Maria Hora
Montage: Sabine Knauer
Souddesign/Mischung: Matthias Fuchs
Musik: Nicolas Nohn
Producer: Robert Klinger

Inhalt
After The Violence erzählt von Künstlern aus Los Angeles, die es trotz eines schwierigen Lebensweges mit Gewalterfahrungen schaffen, ihre Visionen zu leben und damit in der amerikanischen Gesellschaft von heute zu überleben. So unterschiedlich die persönlichen Erfahrungen sind, Gewalt in der Familie, Rassismus oder Ganggewalt, so unterschiedlich sind auch die Ausdrucks- und Verarbeitungsstrategien der Künstler. Der Film stellt Schauspieler, Musiker, Maler und Grafiker vor und erlaubt einen kritischen Blick auf die Mechanismen der Stadt Los Angeles und ist ein Plädoyer für die transformierende Kraft der Kunst.

Festivals
L.A. Film, TV & Webisode Festival 2012 “Best Documentary”
FiSH Film Festival Rostock 2013

 

Was Bleibt
Dokumentarfilm 58 min, deutsch mit englischen UT
Silvia Loinjak Filmproduktion 2008

Beteiligte
Besetzung: Erna DeVries, Ruth, Rebecca, Dietlinde, Eva
Konzept/Regie: Gesa Knolle, Birthe Templin
Kamera: Yoliswa Gärtig, Rasmus Sievers
Montage: Sabine Knauer
Ton: Matthias Borchfeldt, Patrick Jantke
Sounddesign/Mischung: Immo Trümpelmann
Musik: Petros Michalas
Produzent: Silvia Loinjak

Inhalt
WAS BLEIBT ist ein Film über die Auswirkungen der nationalsozialistischen Vergangenheit auf die nachfolgenden Generationen und beleuchtet die familieninterne Auseinandersetzung mit dem Holocaust, sowohl auf der Seite der Täter als auch der Opfer. Er spiegelt fast 70 Jahre deutscher Geschichte wieder und stellt zwei Familien vor, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Gemeinsam ist den Nachgeborenen das Leiden am Schicksal oder den Taten von nächsten Angehörigen, das sie weder selbst erlebten noch sich wirklich vorstellen können. Wie kann man sich das Unvorstellbare vorstellen und was macht man mit dem Wissen, dass die eigene Mutter in Auschwitz und in Ravensbrück interniert, oder gar eine KZ- Aufseherin war? Oder die Großmutter? Der Film lässt Frauen zu Wort kommen, die reflektiert, nachdenklich und manchmal sehr ratlos über sich und darüber, wie sie ihre Kindheit erlebten oder sich ihren eigenen Kindern gegenüber verhielten erzählen, stets geprägt durch das beherrschende Thema der Vergangenheit.

Festivals
Internationaler Wettbewerb des Dokumentarfilmfestivals documentART, Neubrandenburg und Szczecin 2009
Internationales Frauenfilmfest Köln 2008
Internationales Filmfest Emden / Norderney 2008

Vorführungen (Auswahl)
- 30. März 2014, Hamburg, Kinemathek Hamburg e.V., im Rahmen der Filmreihe der VVN – Landesvereinigung Hamburg
- 23. September 2012, München, Filmmuseum München, Eröffnungsfilm der Reihe “Das Erinnern weitertragen”
- 08. März 2011, Innsbruck (Erstaufführung Österreich), LEOKINO, im Rahmen der Filmreihe “kinovi(sie)on”
- 17. Juni 2010, Berlin, Zeughauskino, im Rahmen der Filmreihe: Kunst des Dokuments – Familiengeschichten
- 09. Mai 2010, Potsdam, Thalia Arthouse Kino, Filmveranstaltung zum 65. Jahrestag der Befreiung
- 08. November 2009, Berlin, Gedenk- und Bildungsstätte “Haus der Wannsee-Konferenz”
- 26. Mai 2009, Berlin, Kinosaal Martin-Gropius-Bau, Veranstaltung der Stiftung “Topographie des Terrors”
- 29. Januar 2009, Berlin, dbb-Forum, Konferenz der Bundeszentrale für politische Bildung, “Täterforschung im globalen Kontext”
- 27. Januar 2009, Ravensbrück, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

WAS BLEIBT ist in vielen Mediatheken bedeutender Gedenkstätten und -orte zu finden
- Yad Vashem, Jerusalem
- Wiener Library, London
- Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz, Berlin
- Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Fürstenberg
- United States Holocaust Memorial Museum, Washington DC
- Gedenkstätte und Museum Auschwitz
- Hebrew University of Jerusalem
- Johannesburg Holocaust & Genocide Centre

Presse
“WAS BLEIBT ist ein Film von strenger Schönheit. Die Regisseurinnen thematisieren in großer Gelassenheit eine der schwierigsten Fragen: Wie integrieren wir Auschwitz in unsere Gegenwart? Durch die Offenheit der Protagonistinnen und die geschickte Montage entsteht ein Dialog innerhalb und zwischen den Familien.” (Int. Frauenfilmfestival 2008)
“WAS BLEIBT zeigt eindringlich, dass die Vergangenheit stets präsent und immer ein Teil der Gegenwart sein wird, auch wenn die Auswirkungen für jeden Einzelnen anders sind.” (Filmfestival Emden 2008)

offizielle Homepage www.wasbleibt-film.de

 

Der Schenker

Der Schenker
Dokumentarfilm 12 min, 16mm
HFF “Konrad Wolf“ Potsdam Babelsberg 2003

Beteiligte
Besetzung: ÖffÖff (Jürgen Wagner), u.a.
Idee/Regie: Markus F. Adrian
Kamera: Henning Gebhardt
Montage: Sabine Knauer
Ton/Musik: Nicolas Nohn
Produktion: Claudia Müllenhaupt

Inhalt
Der glückliche Schenker ÖffÖff von Dargelütz hat sich von der “normalen” Gesellschaft verabschiedet und lebt seinen eigenen Lebensentwurf. Er lebt in einer Gemeinschaft ohne Geld, in der nur Geschenke zwischen den Menschen ausgetauscht werden. Für ihn ist dies die Möglichkeit, gewaltfrei zu leben und vielleicht der Beginn der Weltrevolution der Liebe. Ist dies der richtige Entwurf für eine bessere Welt?